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Stefans Kos-Seite - Inselmitte

Mastichári

Den Ort bewacht der Gott Poseidon

Mastichári (griechisch: Μαστιχάρι) liegt wie Tigaki und Marmari an der Nordküste der Insel Kos, 22 km von Kos-Stadt und 7 km vom Flughafen entfernt. Mastichári hat knapp 500 Einwohner und war ursprünglich ein kleiner Fischereihafen.

Neben der Fischerei, von der die Restaurants am Hafen fangfrische Ware beziehen, ist für Mastichári heute der Schiffsverkehr nach Kalymnos von Bedeutung, denn die kürzeste Verbindung zur Nachbarinsel führt über Mastichári. Mehrmals am Tag pendeln Personen- und eine Autofähre hinüber nach Kalymnos.

Direkt am Hafen beginnt der breite Mastichári Beach. In den Häusern am Strand werden Appartments und Studios vermietet, aber die Anzahl der Gäste ist begrenzt und der Strand nie überlaufen. Außerhalb des Ortes in Richtung Kefalos liegen einzelne Hotels, aber dazwischen gibt es immmer wieder sehr ruhige Abschnitte.

In den Seitengassen von Mastichári

Vergleichbar sieht es Richtung Marmari aus. Manche der großen Hotelanlagen liegen hier direkt am Strand. Die einzelnen Abschnitte heißen Troulos Beach, Tam Tam Beach, Troja Beach und Bravo Beach. Während der Hochsaison gibt es an verschiedenen Stellen Möglichkeiten zum Wind- und Kitesurfen.

In Mastichári gibt es ausreichende Möglichkeiten zum Einkaufen. Gemütlich bummeln kan man in den Seitengassen zwischen der Hauptstraße und dem Strand, wo sich die meisten der kleinen Läden befinden.


Basilika Ágios Ioánnis

Taufbecken
Fußbodenmosaik

Ágios Ioánnis ist eine frühchristliche Basilika aus dem fünften Jahrhundert. Die Reste der dreischiffigen Kirche liegen 1,5 km vom Ortskern von Mastichári entfernt, ein paar Meter oberhalb des Strandes. Man erreicht die Basilika am einfachsten über den Weg, der am Restaurant Kali Kardia beginnt und am Strand entlang führt. Beim Hotel Archileas führen ein paar Stufen hinauf zum Ausgrabungsgelände.

Der Bau wurde 1947 von dem Italiener Anastasio Orlando entdeckt und ausgegraben. Daneben sind die Reste einer Taufkapelle zu sehen. In deren Mitte befindet sich ein kreuzförmiges Taufbecken, mit eingelassenen Stufen. Die Menschen wurden hier einst durch vollständiges Untertauchen getauft.

Hippocrates Garden

Eingang zum Hippocrates Garden

Das Kulturzentrum Hippocrates Garden liegt etwa fünf Kilo­meter südwestlich von Mastichári. Es ist nach dem alt­griechischen Arzt und Vater der Medizin, Hippokrates von Kos, benannt und ist spezialisiert auf die Wieder­belebung der Lebensweise zu jener Zeit.

Das Kulturzentrum ist eine phantasievolle Nachbildung einer antiken, griechischen Siedlung aus dem 5. Jahrhundert v.Chr. Dazu gehören ein zweistöckiges Wohnhaus (Oikos), mit Nachbildungen antiker Möbel.

Ein weiteres Gebäude ist mit typischem Säulengang und großem Steinmosaik versehen. Hier befindet sich das philosophische Zentrum mit der Bibliothek.

Im "Demeter Museum" sind alte, landwirtschaftliche Geräte ausgestellt. Wandbilder im antiken Stil zeigen die Menschen bei ihrer täglichen Arbeit. Das "Abaton" ist die Nachbildung einer Stätte, in der Äskulap Schlaftherapien durchführte. Ergänzt wird die Anlage durch ein kleines Freilufttheater, einen Tempel und einen Botanischen Garten.

Geöffnet von 9 bis 21 Uhr, Eintritt: 5 € (Stand Mai 2017)

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Das Wohnhaus (Oikos)



Video von der Insel Kos

Video 12

Video von der Insel Kos

Das Kulturzentrum Hippocrates Garden
Das Kulturzentrum Hippocrates Garden ist nach dem altgriechischen Arzt und Vater der Medizin, Hippokrates von Kos, benannt. 24.03.2016

Mehr Videos und Bilder von der Insel Kos gibt es hier.

Mehr über den Arzt Hippokrates gibt es in der Rubrik Wissenswertes



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Zuletzt aktualisiert am 13.2.2018