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Paléo Pyli



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Paléo Pyli (auch Palaio Pyli, Palio Pyli, Ancient Pyli oder Old Pyli geschrieben) ist ein verlassenes Dorf in den Bergen. Nach Paléo Pyli kommt man, wenn man von Pyli aus nach Amaniou fährt und dann weiter den Weg in die Berge einschlägt. An einer Quelle endet die asphaltierte Straße, von hier aus geht es nur zu Fuß weiter oder mit einem geländegängigen Fahrzeug.

Im 15. Jahrhundert floh die Bevölkerung von Pyli und Umgebung (Peleten) vor Angriffen der Seeräuber in die Berge. Geschützt durch eine alte, byzantinische Festung entstand damals die Siedlung, die heute als Paléo Pyli oder Old Pyli bezeichnet wird. Wegen einer Cholera-Epidemie verließen die Einwohner den Ort und zogen wieder hinunter nach Pyli.

Von den meisten Häusern in Paléo Pyli sind nur noch ein paar Mauerreste zu sehen. Zwei kleine Kirchen aus dem 11. Jahrhundert gibt es hier, die Fresken an den Wänden sind jedoch nicht gut erhalten. Die obere Kirche (Panagía ton Kastrianón) wird immer noch zum Kirchweihfest genutzt.

Wer den etwas beschwerlichen Aufstieg auf sich nimmt, wird durch einen herrlichen Blick auf die Nordküste der Insel Kos entschädigt. Oberhalb von Paléo Pyli gibt es eine kleine Taverne. Hier kann man sich unter Schatten spendenden Bäumen vom Aufstieg gut erholen.

Asómati Taxiárches Gavriíl ke Miachaíl
Panagía ton Kastrianón
Ein Ort zum Ausruhen ...
Blick von der Taverne zur Burgruine
Eingang zur Burgruine
Im Inneren der Burg
Am Horizont ist die türkische Küste zu sehen
Auch die Nachbarinsel Pserimos ist gut zu erkennen